Karfreitag

Palmsonntag - Gründonnerstag - Heiliges Grab - Ostersonntag

die aktuellen Termine gibt es hier...

Der Kreuzweg
hat an diesem Tag eine sehr direkte Beziehung. Deshalb beginnt die Kreuzwegsandacht oberhalb von St. Othmar auch um 14:30, sodass wir um 3 Uhr, der Todesstunde Jesu, bei der 12. Station angelangt sind.

Am Karfreitag
hören wir, wie der Sohn Gottes gekreuzigt und zu Tode gebracht wurde. Die christliche Gemeinde verstummt, lässt nur noch das Wort Gottes reden.
Am Karfreitag verlöschen die Kerzen, die bis dahin Zeichen für das lebendige Licht, das Jesus Christus selbst ist, gewesen sind, um erst in der Osternacht wieder am Osterlicht entzündet zu werden.
Der Karfreitag wurde vermutlich schon von den ersten Christen begangen als ein Tag des Fastens und der Trauer.

Die Kreuzverehrung
stammt aus der Tradition Jerusalems und Roms. Ein verhülltes Kreuz wird zum Altar getragen. Während der Priester es enthüllt und der Gemeinde zeigt, singt er dreimal: „Seht das Kreuz, an dem der Herr gehangen, das Heil der Welt“; und alle stimmen ein: „Kommt, lasset uns anbeten“ und knien nieder, um beim Anblick des Kreuzes den Erlöser in stillem persönlichen Gebet zu verehren.

Keine Kommunionfeier:
Um den Karfreitag von den anderen Tagen zu unterscheiden wird bei der Liturgie auf eine Kommunion verzichtet. Karfreitag und Karsamstag sind die einzigen Tage im Jahr, an denen keine Heilige Messe gefeiert wird.

Jesus am Kreuz in St. Othmar,
mehr darüber hier...

Die Pieta von 1694 stand ursprünglich vor dem Tor des Martinsfriedhofs (Waisenhauskirche). 1978 wurde sie auf dem Kirchenplatz von St. Othmar aufgestellt.
Mehr Infos darüber hier....

Hinabgestiegen in das Reich des Todes
Der Karsamstag ist der stillste Tag im Jahr – so sieht es die Liturgie vor. Leider zwingen kirchliche und weltliche Feiern der kommenden Tage zu geschäftigem Tun. So wird dieser Tag oftmals zu einer alleinigen Phase der Vorbereitung entwürdigt. Seine Bedeutung ist jedoch eine völlig andere: Gott hat seinen Sohn in die Welt geschickt und dieser wurde den Menschen gleich, bis zum Tod. Er ist weder vom Kreuz herabgestiegen, noch direkt vom Kreuz aus aufgefahren zum Vater im Himmel. Er ist hinabgestiegen in das Reich des Todes, gerade in der Vorstellung der Menschen in der Antike der Nicht-Ort schlechthin. Nicht das Sterben, sondern das Tod-Sein ist der tiefste Punkt menschlicher Existenz. Bis zu diesem Punkt geht die Geschichte Gottes mit den Menschen. Und darüber hinaus: Seit der Auferstehung Christi weiß der gläubige Mensch, dass der Tod nicht das Ende ist.

aktualisiert am 31-Mar-2017
Mitteilungen bitte an webmaster@othmar.at