Gemeindeblatt der Pfarre Pfarre St. OthmarSt. Othmar - September 2006

Die liturgische Begrüßung

Wenn der Priester und die Begleitung zum Altar getreten sind, verehren sie den Altar. Dieser repräsentiert Christus selber; im Altar begrüßt der Vorsteher der Gemeinde den Hausherrn vor Beginn der Feier. Das geschieht durch Verneigung oder durch die Kniebeuge, wenn in diesem Bereich die Eucharistie aufbewahrt wird, dann durch den Altarkuss und gegebenenfalls durch Inzensierung. Der Kuss gilt, wie die Verneigung oder die Kniebeuge, Christus selbst.

Nach dem Kreuzzeichen am Beginn der Feier folgt der Gruß des Priesters mit ausgebreiteten Armen und einer Segenswunschformel. Beides entspricht dem, was man auch heute im Alltag allgemein zur Begrüßung tut, in sprechenden Zeichen und ausdeutendem Wort. Der Sinn dieses Arme-Ausbreitens in der Liturgie kann ein doppelter sein: Einladung und kollektive Begrüßungs-Umarmung. Der liturgische Gruß ist aber mehr als Ausdruck von persönlichem Wohlwollen: Durch den Gruß und die Antwort der Gemeinde wird das Gegenwärtigsein des Mysteriums der Kirche in der feiernden Gemeinde zum Ausdruck gebracht. "Der Herr sei mit euch" leitet sich ab vom österlichen Gruß des Auferstandenen an die Jünger.

Die Antwort der Gemeinde ist "und mit deinem Geiste". Man könnte, wie es etwa in anderen Sprachen geschieht, auch antworten "und auch mit dir", doch hier geht es nicht nur um eine persönliche Begrüßung, sondern um die Ankündigung des Heils im Namen Christi: Die Gemeinde antwortet ja nicht bloß ihm persönlich, sondern in ihm dem Amtsträger als "Diener Christi und Verwalter göttlicher Geheimnisse".

Pfarrer Richard Posch

Umstellungen
Durch die Personalveränderung im Pfarrteam wird in diesem Arbeitsjahr einiges anders. Das wird sich schon daran bemerkbar machen, dass zu Beginn einiges nicht ganz so reibungslos ablaufen wird wie bisher. Fragen werden aufkommen, die nicht sofort beantwortet werden können. Kompetenzen sind noch nicht ganz geklärt. Das hat schon bei Einigen verständlicherweise zu einem gewissen Unmut geführt. Es wird sich einiges neu einpendeln müssen. Das betrifft vor allem einige Felder in der Kinderarbeit. Ich hoffe, dass es uns als Pfarrgemeinde gelingt, unsere menschlichen Ressourcen gerade in einer solchen Umbruchssituation kreativ einzusetzen.
Pfarrer Richard Posch

Flohmarkt der Pfarre
Wie schon seit einigen Jahrzehnten gibt es auch heuer wieder den großen Flohmarkt der Pfarre im Wirtschaftshof, Fabriksgasse 5-7. Wir nehmen dort gerne Dinge, die Sie mit gutem Gewissen zum Verkauf anbieten können, ab Dienstag, dem 26. September, jeweils von 17-20 Uhr entgegen.
Der Flohmarkt ist am Samstag, dem 7. Oktober, von 8.30 bis 17 Uhr und am Sonntag, dem 8. Oktober, von 8.30 bis 12 Uhr geöffnet. Einen Großteil des Erlöses benötigt die Pfarre für die Erhaltung des Pfarrheims. Ein Teil wird für ein Sozialprojekt gespendet.

Mesnerwohnung
Der Patron der Pfarre, die Stadtgemeinde Mödling, hat die elektrischen Leitungen EU-normgerecht erneuert, drei Zimmer ausgemalt und in zwei Räumen neue Fußböden verlegt. Während meines Spitalsaufenthaltes haben einige Mitglieder der Donnerstags-Frauenrunde sowie einige von deren Kindern und auch andere Pfarrangehörige meine Dienstwohnung auf Hochglanz gebracht. Allen die mitgewirkt haben, sei herzlich gedankt.
Mesner Leopold Ostermann

Dankfest
Ende Juni waren alle zu einem Fest des Dankens und des "bedankt werdens" in den Pfarrgarten eingeladen. Viele waren gekommen.
Im liturgischen Teil des Abends hörten wir vom Kaplan das Evangelium von der Hochzeit zu Kanaa, sie war auch mit den Erzählfiguren dargestellt. Der Einladung, das "Stoffblumenlabyrinth" gemeinsam zu gehen, folgten alle. Trotz des kalten Wetters war die Stimmung warm und herzlich.
Ein ehrliches "Dankeschön" allen, die mir bei meiner Arbeit in unserer Pfarre, die nach wie vor meine Heimatpfarre bleibt, geholfen haben.
Bärbl Metz

Pfarrkanzlei
Da in den Monaten Juli und August reduzierter Betrieb ist, gelang es in dieser Zeit, längst fällige Erneuerungen im Bereich der Pfarrkanzlei durchzuführen. So wurden teilweise neue Fußböden gelegt, die Wände neu ausgemalt, eine neue Einrichtung angeschafft und der gegenüber der Kanzlei liegende Raum einer neuen Bestimmung (Archivraum) übergeben. Allen, die direkt und indirekt an diesem (noch nicht ganz abgeschlossenen) Vorhaben mitgewirkt haben, sei vielmals gedankt!
Pfarrer Richard Posch

Zu den Terminen vom September 2006 hier...
Alte Gemeindeblätter und vergangene Termine finden sie im Archiv...


aktualisiert am 21-Mai-2018
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