Gemeindeblatt der Pfarre Pfarre St. OthmarSt. Othmar - Februar 2013

Pfarrer Richard Posch

Valentin

Die Überlieferung unterscheidet und vermischt zugleich zwischen einem Valentin von Terni und einem Valentin von Rom. Womöglich handelt es sich aber auch um ein und dieselbe Person. Valentin von Rom soll als einfacher Priester Liebespaare trotz des Verbots durch Kaiser Claudius II nach christlichem Ritus getraut haben und dafür am 14. Februar 269 hingerichtet worden sein. Zudem habe Valentin den frisch verheirateten Paaren Blumen aus seinem Garten geschenkt. Die Ehen, die von ihm geschlossen wurden, haben der Überlieferung nach unter einem guten Stern gestanden. Bischof Valentin von Terni soll in Rom durch eine Krankenheilung viele Leute für den christlichen Glauben gewonnen haben. Dies brachte ihm eine Anklage vor Gericht und um das Jahr 268 den Märtyrertod durch Enthauptung. Eine religionsgeschichtliche Herleitung des Valentinstags aus der Antike liegt nahe: Der Brauch, sich am Valentinstag Blumen zu schenken, geht sehr weit zurück: Im antiken Rom gedachte man am 14. Februar der Göttin Juno, der Schützerin von Ehe und Familie. Den Frauen wurden an diesem Tag Blumen geschenkt. - Ein direkter Bezug des Blumenschenkens zu Valentin von Terni konnte jedoch bis heute nicht aufgedeckt werden. Valentin von Terni wird heute als Patron der Liebenden verehrt. Der Heilige wird eigentlich als Bischof mit einem Schwert (Martyrium: Enthauptung) und einem Hahn (Symbol für Opferung seines Lebens) dargestellt. Sein Gedenktag ist der 14. Februar. Nicht nur in Frankreich, sondern auch in England wurde der 14. Februar mit der Paarung der Vögel in Zusammenhang gebracht. Einen der ältesten Hinweise enthält das um 1382 von Geoffrey Chaucer (c.1340-1400) verfasste Gedicht "Parliament of Fowls" (Vogelparlament). Hier lädt die Göttin Natur alle Vögel zu einer Versammlung ein, wo sie ihre Partner auswählen können, und dies am Valentinstag : "For this was on St. Valentine's Day / When every fowl cometh there to choose his mate." Die allegorische Brücke zum Menschen ist leicht zu schlagen.

Aus der Wikipedia

Pfarrer Richard Posch

Einkehrtag am Beginn der Fastenzeit

Am 16.2. um 14:30 hält P. Ludwig Hauser SVD einen Einkehrnachmittag im Pfarrheim zum Thema

Grenzen achten - Grenzen überschreiten

Wir danken der Pfarr-Caritas für die Organisation. Im Anschluss an den Nachmittag wird P. Hauser mit uns die Vorabendmesse in der Spitalkirche (18:30 Uhr) feiern.

Suppensonntag

Am Sonntag, dem 24. Februar treffen wir uns um 12 Uhr in St. Michael zum Suppenessen anlässlich des Familienfasttages. Mit dem Erlös aus dem Suppenessen ("Schnitzel zahlen - Suppe essen") unterstützt die Katholische Frauenbewegung verschiedene Projekte für sozial benachteiligte Menschen weltweit.

Fürbitten in St. Michael

Seit der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils haben die Fürbitten in der Messfeier ihren fixen Platz. Es gibt wohl sicher eine Anzahl von Büchern mit Textvorschlägen für Bitten. Der eigentliche Sinn der Bitten liegt darin, dass es solche sind, die wirklich aus dem Volk kommen und auch von einer Person aus der Gemeinde ausgesprochen werden. Das soll besonders in St. Michael berücksichtigt werden. Es besteht die Möglichkeit, eigene Gebets- und Bittanliegen hier zu deponieren. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Wolfgang Wess!

Neue Pfarrsekretärin

Ende Dezember gab mir Frau Pinos bekannt, dass sie ihre berufliche Tätigkeit in einer anderen Branche fortsetzen wolle. Seit Ende Jänner ist daher Frau Mag. Sonja Dworak, wohnhaft in Wien-Hietzing, hier Pfarrsekretärin. Wir wünschen ihr in Mödling einen guten Start und Frau Pinos viel Erfolg in ihrer beruflichen Veränderung. Da Frau Dworak auch in einer anderen Pfarre beschäftigt ist, haben wir die Kanzleizeiten hier teilweise ändern müssen:
Pfarrkanzlei: Di, Do 9:00 - 12:00 Uhr; Do, Fr 16:00 - 18:00 Uhr
Sprechstunde des Pfarrers: Do 17:00 - 18:00 Uhr

3 Spielfilme in St. Michael rund um Passion und Jahr des Glaubens

Am Donnerstag, dem 28. Februar zeigen wir in St. Michael um 19:30 Uhr den Film Lourdes von Jessica Hausner. Der Inhalt des Films dreht sich um eine junge Frau, die nach Lourdes kommt und den "Betrieb" dort erlebt. Wird es eine Heilung geben? Was sind die Voraussetzungen dafür? Am 7. März (19:30 Uhr) folgt der 1975 entstandene Spielfilm Jesus von Ottakring, der das Thema Passion aus einer eigenen Perspektive aufgreift. Am 14. März (19:30 Uhr) wird der Film Red Dust gezeigt, ein Film, der in Südafrika nach dem Ende der Apartheid spielt und anhand von sehr glaubwürdigen Darstellern die neuartige Methode zeigt, wie man in diesem Land versuchte, die dunklen Kapitel der Vergangenheit aufzuarbeiten mit dem Ziel, Versöhnung zwischen den Bevölkerungsgruppen zu erreichen.

Zu den Terminen von Februar 2013 hier...
Alte Gemeindeblätter und vergangene Termine finden sie im Archiv...


aktualisiert am 01-Mar-2013
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