Gemeindeblatt der Pfarre Pfarre St. OthmarSt. Othmar - Mai 2014

Pfarrer Richard Posch

"Maria, Maienkönigin, dich will der Mai begrüßen"

Man vermutet, dass die ersten Maiandachten Ende des 18. Jahrhunderts in Italien stattfanden. Im 19. Jahrhundert verbreitete sich diese Frömmigkeitsform. In den 1840er Jahren kam sie auch im deutschen Bistum Münster auf. Maiandachten werden zum Teil noch immer privat gepflegt: Vor einem mit frischen Blumen reich geschmückten Marienbild trifft sich die Familie, singt Marienlieder, spricht Gebete zur Muttergottes oder betet den Rosenkranz als marianische Christusmeditation. Auch in Kirchen finden Marienandachten statt - manchmal in Verbindung mit dem sakramentalen Segen. In Bauerschaften treffen sich Nachbarn an Kapellen und Bildstöcken, um Maiandachten zu feiern. Papst Paul VI. empfahl in seiner Enzyklika "Mense maio" vom 1. Mai 1965 die Verehrung Mariens im Monat Mai. Er bezeichnete es als "eine teure Gewohnheit Unserer Vorgänger, diesen Marienmonat zu wählen, um das christliche Volk zu öffentlichem Gebet einzuladen, sooft die Nöte der Kirche oder eine drohende Weltgefahr dies verlangten".

Der Monatsname Mai wurde im Deutschen nach dem lateinischen "maius" gebildet, wie der Theologe und Volkskundler Manfred Becker-Huberti erläutert. Im weltlichen Brauchtum spielt der Maianfang eine besondere Rolle: Der 1. Mai galt in früheren Zeiten als offizieller Sommerauftakt. Nur natürlich war es deshalb, dass sich der Vortag, der 30. April, als Winterabschied kräftig gefeiert wurde und wie dies zum Teil noch heute mit dem traditionellen "Tanz in den Mai" geschieht. In der heidnisch geprägten "Walpurgisnacht" muss Lärm gemacht werden, um Hexen und Dämonen zu vertreiben; Tanz, Essen und Trinken bieten hierzu ausreichend Gelegenheit. Vielerorts wird der mit Kranz, Fahnen oder Bändern geschmückte "Maibaum" aufgestellt. Am 1. Mai ziehen Nachbarschaften und Freundeskreise "feuchtfröhlich" los oder machen eine "Maifahrt" mit grünen Zweigen geschmückten Fahrrädern.

Zusammengestellt von Pfarrer Richard Posch

Maiandacht bei der "Breiten Föhre"

Zur letzten Maiandacht treffen wir uns am Freitag, dem 30. Mai um 19 Uhr am Parkplatz Richardhof. Von dort aus feiern wir eine Maiandacht mit Stationen. Ziel ist die "Breite Föhre". Zur Teilnahme laden wir ein!

Bittprozession

Traditionell waren die Bitttage und Bittprozessionen dazu da, Gott um Gnade zu bitten um Fruchtbarkeit für Feld und Flur, um Schutz vor Hagel, Frost und anderem Unwetter. Heute beten wir nicht nur für die Früchte der Erde, sondern auch für das menschliche Schaffen und daher für unsere tägliche Arbeit und dass wir alle Arbeit haben. Wir treffen uns am Mittwoch, dem 28. Mai um 19:00 Ecke Windtalgasse/Schießstättenweg und ziehen entlang der Hochquellenwasserleitung durch die Weingärten.

Erstkommunionsfeiern in unserer Pfarre

78 Buben und Mädchen werden am 17. bzw. am 18. und 25. Mai das erste Mal die hl. Kommunion empfangen (10 Uhr in St. Othmar). Allen , die bei der Vorbereitung der Kinder mitgeholfen haben, sei herzlich gedankt. Um die beiden Feste zu Festen der ganzen Gemeinde werden zu lassen, sind Sie alle herzlich dazu eingeladen!

Firmung

Am Sonntag vor Pfingsten, dem 1. Juni, wird Propsteipfarrer Karl Pichelbauer um 10 Uhr in Othmar das Sakrament der Firmung 50 Jugendlichen spenden. Ich danke allen FirmbegleiterInnen für ihren Einsatz und wünsche den Neugefirmten Gottes reichen Segen. Ich bitte um Verständnis dafür, dass die vorderen Plätze in der Kirche für die Angehörigen der Firmkandidaten freigehalten werden!

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aktualisiert am 27-Mai-2014
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