Firmung

"...sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist."




Die Firmung ist "Vollendung" der Taufe. "Durch das Sakrament der Firmung werden die Getauften vollkommener mit der Kirche verbunden, sie werden reich ausgestattet durch eine besondere Kraft des Heiligen Geistes, und sie werden strenger verpflichtet, den Glauben als wahre Zeugen Christie in Wort und Tat zu verbreiten und zu verteidigen."
(2. Vatikan. Konzil)

Firmung in unserer Pfarrgemeinde:

Jugendliche:
In unserer Diözese können getaufte Jugendliche, die im jeweiligen Kalenderjahr 14 Jahre alt werden, gefirmt werden. Die jungen Menschen in unserer Pfarre können sich im Herbst anmelden. Die genauen Anmeldetermine entnehmen Sie bitte dem Gemeindeblatt bzw. den Verkündigungen am Ende der Messen.
Bei der Anmeldung erfahren Sie auch alles Wichtige zur Vorbereitungszeit und zum Zeitpunkt der Firmung.

Der Firmpate:
Zur Firmung ist nicht unbedingt ein Pate/eine Patin notwendig. Sinnvoll ist es, die Taufpaten auch als Firmpaten einzuladen. Es kann aber auch ein anderer katholischer Christ das Firmpatenamt übernehmen.
Wer kann Pate/Patin sein - siehe unter Taufe

Erwachsene, die gefirmt werden möchten, wenden sich an ihr zuständiges Pfarramt oder einen Priester ihres Vertrauens. Sie werden in einer für sie geeigneten Weise auf die Firmung vorbereitet.

Zur Anmeldung oder bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Pfarrkanzlei bzw. an einen der hauptamtlichen Pfarrmitarbeiter.

Aktuelle Information zur Firmung...


Was bedeutet der Empfang des Firmsakramentes
für unsere Jugendlichen?

Firmung, wie sie heute bei uns gespendet wird, bedeutet zweierlei:

1. Firmung ist Aufnahmefeier in die Kirche.
Die Jugendlichen die gefirmt werden, gehören durch die Taufe zwar schon zur Kirche, aber nun sollen sie als selbstdenkende und selbstentscheidende Menschen in die Kirche aufgenommen und eingegliedert werden. Firmung ist das Sakrament der "mündigen" Christen. Mündig heißt: etwas zu sagen haben, etwas wissen, entscheiden können, Verantwortung übernehmen können.

2. Firmung heißt "Stärkung"
Die Entscheidung der Jungen Menschen für die Kirche wird im Sakrament der Firmung von der Kirche ernst genommen, angenommen und bestätigt. Durch die Entscheidung für Christus und seine Gemeinde bekommt unser Leben seinen Sinn. Wir wissen wo wir hingehören. Durch die Wiederholung des Taufversprechens wird die Entscheidung für Christus und seine Kirche bekundet.

Die Kirche kann einem Menschen allerdings nur Halt und Inhalt des Lebens werden, wenn er bewusst und aktiv in der Kirche lebt. Jeder Gefirmte nimmt an der Verantwortung der Kirche teil. Er ist mitverantwortlich für seine Gemeinde; er ist Verantwortlich für die Glaubwürdigkeit und den guten Ruf der Kirche.

Mit dem AMEN = So sei es! Bekennt man vor der Gemeinde, die Zustimmung der Eltern und Paten bei der Taufe jetzt selber tragen zu können.

Firmung ist Gabe und zugleich Aufgabe! Die Gabe Gottes wird uns aufgegeben, wir müssen sie in unseren Leben verwenden, verwirklichen, wir müssen sie leben.

Der Auftrag an die Gefirmten ist: Frieden stiften, Frieden bringen, in Frieden mit Gott/Menschen/(Um-)Welt zu leben.

Diakon Günter Wöss