22. Mödlinger Orgelsommer 2005




4. Konzert, 18. August 2005, 20.00

Robert KOIZAR (Orgel)
Èdua Amarilla ZÁDORY (Violine)

Robert KOIZAR, Èdua Amarilla ZÁDORY

Robert Koizar - Klavier - Orgel - Cembalo - geboren 1964 in Wien. Matura am Musikgymnasium Wien, Logopädie-Studium.

Ab dem 11. Lebensjahr Klavierunterricht, Klavierstudium am Konservatorium der Stadt Wien bei Prof. Helene Fleischmann und Prof. Gabriele Riedel. Erfolgreicher Abschluß mit der staatlichen Lehrbefähigungsprüfung 1994. Orgelstudium bei Prof. Leopold Marksteiner am Konservatorium der Stadt Wien. Beendigung des Orgelstudiums mit der Diplomprüfung 1991 und der Staatsprüfung 1992, beide mit Auszeichnung. Zusätzliche solistische Ausbildungen bei Prof. Jean Boyer in Holland und Prof. David Titterington in England.

Lehrtätigkeiten an der Musikschule Korneuburg, Brunn am Gebirge, Bad Vöslau und Berndorf. Langjähriges Mitglied des "Cantus firmus" mit einer Reihe von Konzerttourneen in die BRD und Frankreich. Mitglied des Ensembles "Matrimonio musicale" und "a due". Kammermusikalisches Wirken am Klavier und am Cembalo. Sowohl solistische als auch korrepetitorische Konzerttätigkeiten im In- und Ausland. Erfolgreiche Teilnahme an Wettbewerben sowie TV-Auftritte, LP- und CD-Produktionen.

Regelmäßige Konzertauftritte u. a. bei den Wr. Festwochen mit Orgelkonzerten in der Schubertkirche Lichtental und im Stephansdom sowie 1998 und 2001 beim "MÖDLINGER ORGELSOMMER". Zusammenarbeit mit renommierten Solisten und zeitgenössischen Komponisten. Interpret zahlreicher Uraufführungen, wie z.B. von K. Haidmayer "Passacaglia für Altsaxophon, Orgel und Schlagzeug" sowie die "Robertiade" (Widmungsträger!) für Orgel und Violine, von Kurt Rapf "Come un'aria italiana ..." für Orgel und Violione, von G. Lagrange "Toccata", von W. Pelinka "Pater noster" op. 1 und "Diagonal" op. 27.

Orgeleinweihungen: St. Christoph, Baden; Laxenburg; Altaussee; Karmelitenkirche, Wien 19. Bis 2004 künstlerischer Leiter des "Altausseer Orgelsommers".

Èdua Amarilla Zádory wurde 1974 in Kecskemét in Ungarn geboren.

Sie begann ihr Geigenstudium an der Ferenc Liszt-Hochschule. Im Alter von 16 Jahren gewann sie den ersten Preis des Wettbewerbes dieser Hochschule. Als Stipendiatin verbrachte sie drei Jahre in der Schweiz, wo sie bei Tibor Varga und Habib Kayaleh studierte. In Wien setzte sie ihr Studium bei den Professoren Günter Pichler und Ernst Kovacic an der Musikuniversität in Wien fort. Sie besuchte Meisterkurse bei Yehudi Menuhin, Eszter Perényi, Sándor Devich und dem Altenberg Trio. Als Solistin trat Èdua Amarilla Zádory mit dem Wiener Mozartorchester im Wiener Musikverein und dem Wiener Konzerthaus auf. Sie bestritt Duo- und Trio-Abende in Budapest, Paris, Rom und London, sowie Kammermusik Auftritte bei der Styriarte und dem Mondsee Festival. Seit 1998 spielte sie mehrere CD-Aufnahmen ein. 2005 CD-Aufnahme bei "Hungaroton". Von Fernseh- und Rundfunkstationen in Ungarn, Schweiz, Österreich, Belgien und Frankreich wurden viele ihrer Auftritte übertragen.

Mit Balázs Szokolay, Klavier und Tamás Varga, Violoncello, gründete sie kürzlich das "Hungaria Piano Trio" mit dem sie im Wiener Konzerthaus am 18. November ihr Debüt-Konzert spielt.


PROGRAMM

 
Antonio Vivaldi (1678 - 1741)
 L' Estate: Allegro - Adagio - Presto
Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)
 Largo - Allegro aus der Sonata in c-Moll, BWV 1017
Paul Hindemith (1895 - 1963)
 Sonata 1 Mäßig schnell - sehr langsam - Fantasie frei
Jules Massenet (1842 - 1912)
 Meditation aus "Thaïs"
Eduard Lalo (1823 - 1892)
 Chants Russes
Georg Friedrich Händel (1685 - 1759)
 Sonate E-Dur Adagio - Allegro - Largo - Allegro
Charles Widor (1844 - 1937)
 Toccata F-Dur aus der V. Symphonie op. 42
Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)
 Aus der Partita in h-Moll, BWV 1002 - "Corrente" und "Double"
Arvo Pärt (* 1935)
 Fratres


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aktualisiert am 13-Aug-2005
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