Ökumenisches Forum zum Thema "Versöhnung"

am 19. Jänner 2006 in der Gebetswoche für die Einheit der Christen

Das Ökumenische Forum ist eine gemeinsame Veranstaltung der drei christlichen Pfarren in Mödling

Gebet in der Spitalkirche - Begegnung & Gespräch mit Stefan Horvath zum Thema Versöhnung
 

Ökumenisches Forum 2006 zum Thema Versöhnung © Pfarre St.Othmar in Mödling
Plakat Ökumenisches Forum 2006 
in Mödling

Die Gebetswoche für die Einheit der Christen 
entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Seit den 60er Jahren wird sie gemeinsam von der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung des Ökumenischen Rates der Kirchen und dem Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen getragen. Sie findet vom 18. bis 25. Januar statt – oder in der Zeit um Pfingsten.

Die Gebetswoche für die Einheit der Christen ist ein Ort geistlicher Gemeinschaft und Erneuerung. Über Grenzen der Konfessionen, Länder und Kulturen hinweg, beten Christinnen aus unterschiedlichen Kirchen und Traditionen füreinander und miteinander und setzen gemeinsam Zeichen der Versöhnung. Die Gegenwart Christi schenkt Räume der Offenheit und setzt belebende Kräfte zur Vertiefung der Einheit frei. Der Gottesdienstentwurf für die Gebetswoche 2006 kommt aus Irland.

Ökumene in Mödling
Früher gab es in der Gebetswoche für die Einheit der Christen eine Begegnung der Gemeindevertretungen der drei christlichen Pfarren. Heuer gibt es in dieser Woche bereits zum dritten Mal das Ökumenische Forum, ein Gebet mit anschließender Begegnung aller Christen in Mödling zum gemeinsamen Gespräch.
(Berichte hier, von 2004 und 2005 immer in der Gebetswoche)

Ökumenisches Gebet in der Spitalkirche

Bibelstelle: Mt 18, 15-22
15 »Wenn dein Bruder - und das gilt entsprechend für die Schwester - ein Unrecht begangen hat, dann geh hin und stell ihn unter vier Augen zur Rede. Wenn er mit sich reden lässt, hast du ihn zurückgewonnen. 16 Wenn er aber nicht auf dich hört, dann geh wieder hin, diesmal mit ein oder zwei anderen; denn jede Sache soll ja aufgrund der Aussagen von zwei oder drei Zeugen entschieden werden. 17 Wenn er immer noch nicht hören will, dann bring die Angelegenheit vor die Gemeinde. Wenn er nicht einmal auf die Gemeinde hört, dann behandle ihn wie einen Ungläubigen oder Betrüger. 18 Ich versichere euch: Was ihr hier auf der Erde für verbindlich erklären werdet, das wird auch vor Gott verbindlich sein; und was ihr hier für nicht verbindlich erklären werdet, das wird auch vor Gott nicht verbindlich sein. 19 Aber auch das versichere ich euch: Wenn zwei von euch auf der Erde gemeinsam um irgendetwas bitten, wird es ihnen von meinem Vater im Himmel gegeben werden. 20 Denn wo zwei oder drei in meinem Namen zusammenkommen, da bin ich selbst in ihrer Mitte.« 21 Da wandte sich Petrus an Jesus und fragte ihn: »Herr, wenn mein Bruder oder meine Schwester an mir schuldig wird, wie oft muss ich ihnen verzeihen? Siebenmal?« 22 Jesus antwortete: »Nein, nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal!«

Deutewort: "Versöhnung" von Pfarrer Pater Josef Denkmayr
Siebenundsiebzig mal vergeben!
Schwestern und Brüder im Herrn!
Im ersten Moment habe ich gedacht, na ja, eigentlich habe ich diese Aufforderung Jesu schon erfüllt. Siebenundsiebzig mal habe ich in meinem Leben sicher schon vergeben. Also darf ich ab jetzt böse sein, böse auf die anderen, verzeihen brauche ich ihnen nicht mehr. Keine Versöhnung mehr ab jetzt.
Abgesehen davon, dass das schlimm wäre. Stellen Sie sich vor, sie dürften nicht mehr vergeben. Es wäre ja schlimm, wenn man auf alle die einem Unrecht tun für immer böse sein müsste. Abgesehen also, dass dies furchtbar wäre. Dieser Gedanke beruht auch auf einem Denkfehler. Denn siebenundsiebzig mal sollen wir nicht insgesamt vergeben sondern dem einen Bruder. Und wieder siebenundsiebzig mal dem anderen, und auch der Schwester und auch jenem unmöglichen Nachbar, der mich doch jedes mal bis aufs Blut ärgert. Da schaut´s schon anders aus. Da wird die Aufforderung Jesu schon deutlicher in seiner Radikalität. Denn eigentlich will Jesus sagen: Du sollst immer vergeben. Immer bereit den anderen zu verzeihen, egal wer es ist und egal, was er dir angetan hat, auch wenn es ganz schlimm war. Für Vergebung gibt es kein Maß, sie ist maßlos. Die Zahlen 7 und 77 verweisen auf Genesis, Kapitel 4: Lamech, ein Nachkomme Kains sagte zu seinen Frauen: "Ja, einen Mann erschlage ich für eine Wunde und einen Knaben für eine Strieme. Wird Kain siebenfach gerächt, dann Lamech siebenundsiebzigfach".
Erbarmungslose Rache ist die Ankündigung des Lamech. Maßloses Verzeihen hingegen die Forderung Jesu.
Neulich hat sich eine ältere Dame das Herz bei mir ausgeschüttet. Über Jahre schon redet sie nicht mehr mit ihrer Schwiegertochter. Zu viel Unrecht hätte sie ihr angetan. Zu viele böse Worte sind gefallen und die bösen Blicke kann sie noch ganz genau vor sich sehen. Und die alte Dame versucht dann ihrer Klage einen doch etwas versöhnlich klingenden Abschluss zu geben und sagt:
"Verziehen habe ich ihr schon! Aber vergessen kann ich es nicht!"
So bleibt sie weiter traurig. Und sie wird es auch weiterhin bleiben.
Verzeihen schon - aber nicht vergessen! Genügt das? Ist damit Jesu Forderung erfüllt?
Wir wissen alle wie viel schwerer es ist zu vergessen, auch wenn wir schon verziehen und die Entschuldigung des anderen angenommen haben. Immer wieder kommt die Erinnerung an das Unrecht. Und verbunden damit der Ärger, die Traurigkeit, der Zorn. Vielleicht müssen wir auch deshalb dem einen Bruder siebenundsiebzig mal vergeben weil wir ihm immer wieder das selbe Unrecht vergeben müssen. Die Erinnerung lässt sich nicht auslöschen.
Das Vergeben ist in der Tat leichter als das Vergessen. Und so ist unser Vergeben immer wieder gefordert, für die eine Tat bei dem einen Bruder, bis zu siebenundsiebzig mal.
Das beste Vorbild im Vergeben ist uns Jesus selber. So viele Erzählungen der Heiligen Schrift bezeugen dies. Eine möchte ich besonders anschauen. Das zweite Kapitel bei Markus beginnt mit der Heilungserzählung des Gelähmten. Durch das Dach haben sie den Mann zu Jesus hinuntergelassen. "Als Jesus ihren Glauben sah" - so steht geschrieben - "sagte er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben!" Eigentlich überraschend. Nicht: Sei geheilt - sagt Jesus, sondern: es sei dir vergeben.
Vergebung und Heilung sind so eng miteinander verknüpft. Wo nicht vergeben ist, dort ist es auch nicht heil. Wo nicht verziehen ist, da ist Lähmung. Vergeben und Versöhnung hingegen richtet auf.
Und noch ein Gedanke:
Dem anderen Vergeben ist das eine. Die Versöhnung aber überhaupt erst zu ermöglichen ist das andere. Und dazu braucht es die Bereitschaft, das eigene Unrecht einzugestehen. Was nicht ausgesprochen ist, kann nicht geheilt werden. Ich muss mein Schuldig sein vor dem anderen bekennen, denn dann erst gebe ich ihm die Möglichkeit, mir das Vergeben zuzusprechen. Wir können uns nicht selber vergeben. Versöhnung geschieht nicht nur in mir selber. Vergebung muss mir zugesprochen werden. Versöhnung ist ein zwischenmenschlicher Prozess.
Es ist nicht leicht - wir wissen es alle. Und wir spüren es immer wieder. Egal auf welcher Seite wir stehen: Ob wir verzeihen sollen oder selber um dieses Verzeihen bitten müssen.
"Vergib uns, wie auch wir vergeben.." - diese Vater-unser-Bitte verbindet uns Christen. Aber es verbindet uns auch die schwierige Realität das umzusetzen was wir beten.
Es ist nicht leicht. Ich denke Jesus wusste das auch. Und deshalb gibt er der Versöhnung nicht nur sieben Chancen, sondern siebenundsiebzig. Also unbegrenzt: Immer wieder bereit sein zu vergeben und immer wieder bereit um dieses Verzeihen zu bitten - damit Versöhnung geschieht.
Amen!

Fürbitten:
- Wir haben das Gespräch miteinander begonnen, indem wir unseren gemeinsamen Glauben feiern. Hilf uns, immer das Gemeinsame zu erkennen und nicht am Trennenden zu scheitern.
- Viele Pastoren, Theologinnen und Theologen tun ihre Arbeit zum Wohle ihrer Gemeinden. Gib ihnen Ausdauer und Kraft zur Bewältigung ihrer Arbeit.
- Stärke uns darin, in der Begegnung mit Menschen anderen Glaubens gemeinsam als Christen aufzutreten, damit unser Zeugnis glaubwürdig ist.
- Verschiedene Konfessionen in Familien sollten nicht trennend sein, sondern den Glauben an den einen Gott stärken.
- Wir sind oft nachtragend und lassen Versöhnung nicht zu. Barmherziger Gott, schenke uns deinen Frieden, der Versöhnung möglich macht.
- Streit und Krieg stören weltweit ein friedliches Zusammenleben. Gib den Verantwortlichen die Bereitschaft aufeinander zuzugehen und Frieden zu schließen.

Logo der Gebetswoche 2006
Logo der Gebetswoche 2006

Ökumenisches Forum 2006 zum Thema Versöhnung - Gebet in der Spitalkirche © Pfarre St.Othmar in Mödling
Begrüßung durch 
Pfarrer Richard Posch
Gotteslob 644
Eingangslied, GL 644: 
Sonne der Gerechtigkeit
Ökumenisches Forum 2006 zum Thema Versöhnung - Gebet in der Spitalkirche © Pfarre St.Othmar in Mödling
Gebet in der Spitalkirche
Gotteslob 521
Kyrielied, GL 521
Herr gib uns Mut zum Hören
Ökumenisches Forum 2006 zum Thema Versöhnung - Gebet in der Spitalkirche © Pfarre St.Othmar in Mödling
Deutewort zur Bibelstelle durch
Pfarrer Pater Josef Denkmayr
Gotteslob 638
Schlusslied, GL 638:
Nun singe Lob
Ökumenisches Forum 2006 zum Thema Versöhnung - Gebet in der Spitalkirche © Pfarre St.Othmar in Mödling
Schlusssegen durch Pfarrer
Klaus Heine, Richard Posch und
Josef Denkmayr

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Begegnung & Gespräch mit Stefan Horvath
zum Thema Versöhnung

Ökumenisches Forum 2006 zum Thema Versöhnung - Begegnung mit Stefan Horvath © Pfarre St.Othmar in Mödling
Stefan Horvath
mit seinem Buch
"Ich war nicht in Auschwitz"
Bombenattentat am 4. Februar 1995 bei der Romasiedlung bei OberwartStefan Horvath
lebt in der Romasiedlung bei Oberwart und arbeitete zuerst als Bauarbeiter und seit 1995 beim Reinigungsdienst im Krankenhaus Oberwart. Beim Bombenattentat von Oberwart verlor er einen seiner Söhne.

Er ist seit Jahren für die Integration und Anerkennung der Roma und ausgegrenzter Bevölkerungsschichten und -gruppen ehrenamtlich mit Lesungen und Projekten in ganz Österreich unterwegs. Brief- und Rohrbombenattentäter Franz Fuchs bei der Gerichtsverhandlung
Stefan Horvath hat trotz des Verlustes seines Sohnes beim Attentat von Oberwart "Versöhnung" mit dem Brief- und Rohrbomben-Attentäter Franz Fuchs gefunden, den er auch im Gefängnis besucht hat.

Stefan Horvath ist Autor von mehreren Büchern, Liedern und auch einem Theaterstück.

Link dazu: Verein Roma in Oberwart

Ich möchte ein Engel sein
(Gedicht von Stefan Horvath)

Gedicht "Ich möchte ein Engel sein" aus dem Buch "Ich war nicht in Auschwitz"  © Stefan Horvath - Verlag Edition LexLiszt12

Impulsreferat VERSÖHNUNG von Stefan Horvath
beim Ökumenischen Forum in Mödling am 19. Jänner 2006

Mein erstes Empfinden nach dem Attentat von Oberwart, bei dem ein Sohn von mir starb war "Leere".
Meine Eltern sind auch Zigeuner gewesen, den Ausdruck oder Bezeichnung "Roma" gibt es ja erst seit 1993. In der Nazi-Zeit waren beide in unterschiedlichen Konzentrationslagern. Meine Mutter wollte dort unbedingt sterben und flehte Dr. Mengele sogar an, dass er sie in sein "Versuchsprogramm" aufnehmen sollte. Er lehnte aber ab "sie sei noch zu stark dafür". Meine Eltern konnten auch nicht lesen und schreiben, da es vor dem zweiten Weltkrieg für Zigeuner keine Schulbildung gab.

Den Leidensweg der Roma gibt es nicht niedergeschrieben, da sie ja jahrhundertelang nicht schreiben konnten. Die "Zigeunergeschichte" des Burgenlands, die erste Siedlungen gab es seit 1648, ist noch immer nicht aufgearbeitet. Ich selbst habe in meiner Jugend die Ausgrenzung überhaupt nicht verstanden, aber selbstverständlich tagtäglich erlebt.

Ich bin 1949 geboren und für mich war dann "Schule" etwas ganz Besonderes. Nach einer speziellen Aufnahmeprüfung war ich 1959 der erste Zigeuner, der die Hauptschule in Oberwart besuchen durfte. Danach wollte ich in die Handelsschule und wurde aber trotz guter Noten nicht aufgenommen. Zuhause waren wir in der "alten" Roma-Siedlung bei Oberwart, die dem Neubau des Spitals weichen musste. Es wurde eine "neue" Roma-Siedlung außerhalb von Oberwart gebaut, an deren Eingang, von der Siedlung aber nicht einsehbar, am 4. Februar 1995 das Bombenattentat mein Leben veränderte.

Ich selbst arbeitete dann ab 15 in Wien bei einer Baufirma, arbeitete mich dort bis zum Polier hoch und war auch in Mödling bei der Verlegung der Rohre des Fernheizwerks tätig. Ich habe eine Frau geheiratet, die bereits 2 Kinder hatte. Mit 8 Kindern wohnten wir auf 40m². Meiner Frau hab ich früher nie von der Arbeit erzählt.
Ich lebte eigentlich in zwei Welten, der Arbeitswelt in Wien und zum Wochenende zuhause in Oberwart in der Roma-Welt.

Als ich 45 Jahre alt war, dann plötzlich das Bombenattentat, 4 Jugendliche aus 3 Familien sind durch eine heimtückische Bombe gestorben. Zur Erinnerung: Weitere Rohr- und Briefbomben erschütterten damals ganz Österreich.
Ein Gedanke war in mir sofort da: Wer sind die Attentäter?
Ich ging von mehreren Tätern aus.
1997 wird dann Franz Fuchs in der Steiermark verhaftet und sprengt sich dabei beide Hände mit einer eigenen Bombe weg. Bei einem ZiB Interview drückte ich meine Befürchtung aus, dass es "vermutlich noch mehr Attentäter" gäbe.

Ein Jahr später setzte ich mich dann, ohne zuhause etwas zu sagen, ins Auto und fuhr zu den Eltern von Franz Fuchs. Ich wollte einfach sehen, wie sie sind, wo sie wohnen.
Plötzlich, als ich dort zu Besuch war, war in mir "keine Rede mehr von Hass" sondern "von Versöhnung". Auch die Eltern des Attentäters hatten einen Sohn verloren. Wir gingen in Frieden auseinander.
Vor der Gerichtsverhandlung von Franz Fuchs gab es die erste Begegnung mit ihm - ohne Hass in mir.
Ich sah in die Augen eines verzweifelten, "irren" Menschen. Reporter fragten mich nachher, ob ich "für die Todesstrafe" sei, ich verneinte, ich kann mir nicht vorstellen mit Hass in mir zu leben.

Mit dem Attentat hat sich mein Leben verändert. Früher, wie alle anderen Roma auch, nicht sehr initiativ - vielleicht mit ein Grund warum man die Roma des Burgenlands in der Nazi-Zeit zum größten Teil in den Konzentrationslagern umbringen konnte - entwickelte ich plötzlich neue Ideen und Initiativen.
Ich hörte Stimmen in mir "schreib ein Buch" und konnte oft nächtelang nicht schlafen.
Dann begann ich ein Gedicht zu schreiben:
"Ich möchte ein Engel sein"
Dieses hatte ich dann immer bei mir, zeigte es aber niemanden, ein Gedicht "für mich und meinen Sohn". Wenn es mir schlecht gegangen ist, habe ich es hervorgeholt und "für mich" gelesen. Das hat mich beruhigt.

Nach dem Attentat arbeitete ich für eine "Versöhnung in Oberwart". Jetzt wurde dann in Oberwart mit den Romas und mir zumindest geredet und schön langsam wurden wir auch "miteingebunden". Mit dem Attentat hat sich mein Leben verändert. 2002 wurde eine Volkshochschule für Roma gegründet, zu deren Obmann ich gewählt wurde. Dann bei der Weihnachtsfeier habe ich "mein" Gedicht hervorgezogen und vorgelesen: "Ich möchte ein Engel sein"
Peter Wagner, eine der Kulturgrößen im Burgenland wollte es sofort zum Vertonen haben. Es war das erste Mal, dass ich jemanden an meinen Gedanken teilhaben ließ. Er sagte zu mir "du musst ein Buch schreiben" und das war dann in nur 2 Monaten fertig, es ist 2003 in Oberwart im Verlag "Edition Lex Liszt" erschienen. Es heißt: Ich war nicht in Auschwitz.

In keiner meiner Geschichten kommt "Hass" vor. Ich bin soweit, dass ich gegenüber dem damaligen Täter wirklich keinen Hass empfinde.
Von anderen Romas kommen oft Vorwürfe an "andere" und Institutionen, von mir kommt nur "Versöhnung", denn "Hass tötet die Seele und den Verstand".

In mehrere Gesprächsrunden
diskutierten wir dann, teilweise gemeinsam mit Stefan Horvath, darüber "wie wir Versöhnung leben können":

- Viel Haß und Angst entsteht durch die "Verschiedenheit"!
- Wichtig ist, dass wir lernen "aufeinander zu zugehen"!
- Für ein versöhntes Auskommen der Verschiedenheit von uns müssen wir alle einen Umdenkprozess in uns beginnen!

(Mitschrift&Fotos: Gerhard Metz)

Ökumenisches Forum 2006 zum Thema Versöhnung - Begegnung mit Stefan Horvath © Pfarre St.Othmar in Mödling
Gedicht "Ich möchte ein Engel sein" aus dem Buch "Ich war nicht in Auschwitz"  © Stefan Horvath - Verlag Edition LexLiszt12
Ökumenisches Forum 2006 zum Thema Versöhnung - Begegnung mit Stefan Horvath © Pfarre St.Othmar in Mödling
Gedicht "Ich möchte ein Engel sein" aus dem Buch "Ich war nicht in Auschwitz"  © Stefan Horvath - Verlag Edition LexLiszt12
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Gedicht "Ich möchte ein Engel sein" aus dem Buch "Ich war nicht in Auschwitz"  © Stefan Horvath - Verlag Edition LexLiszt12
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aktualisiert am 12-Jul-2012
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